Die Teemeisterin

Ein Alltag ohne Tee wäre auch in China undenkbar. Der Tee hat in diesem Land eine Jahrhunderte alte Tradition.

Je nach Region und Teesorte gibt es zahlreiche Zeremonien zum Genuss des „grünen Goldes“.

Ausschnitt: Die Teemeisterin – Acryl auf LW, 100x100cm – © Anja Hühn 2022

Eine perfekte Schale Tee wird dann, wie auf meinem Bild ( etwas weiter unten im Text ), von einer Teemeisterin, oder einem Teemeister mit viel Geschick und Feingefühl zubereitet.

Meist werden bei chinesischen Zeremonien besondere rote Teesorten, wie der Pu Errh Tee, oder feinste Oolong Tees verkostet.

Eine solche Zeremonie wird durch verschiedenste Aufgüsse charakterisiert:

Der 1. Aufguss – auch „der Aufguss des guten Geruchs“ bezeichnet – dient lediglich dazu, die Blätter zu öffnen und die Bitterkeit zu lindern. Er soll den Geruchsinn animieren und wird auch sogleich wieder ausgeschüttet.

Darauf folgen dann „der Aufguss des guten Geschmacks“, der Aufguss der langen Freundschaft, uvm.

Es werden je nach Teemeister und Teequalität bis zu 15 Aufgüsse bereitet.

Hier seht ihr meine Teemeisterin. Sie zelebriert hochkonzentriert einen ersten Aufguss:

Die Teemeisterin – Acryl auf LW, 100x100cm – © Anja Hühn 2022

Man sagt, eine Teeschale sollte mit 3 Schlucken geleert sein.

Der 1. Schluck bereitet den Gaumen vor

Der 2. Schluck dient dem Geschmack, dem Genuss und der Wertschätzung

der 3. Schluck leert die Tasse

Quelle: http://www.KOBU-Teeversand.de – Rolf Schoffers

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